Huckepack, Hase und Igel

Huckepack, hier: auf der Schulter hocken

Sandmännchen: „Liebe Kinder! Ein Hase soll in geheimer Wahl zum Präsidenten von Thüringen gewählt werden. Er bekommt von 100 Tieren des Thüringer Waldes 50 Stimmen, während seine beiden Mitbewerber (zwei Igel) 45 bzw. 5 Stimmen erhalten. Also ein Unentschieden. Will nun der 1. Igel nur als „Huckepack“ (in Thüringen: „Höckepack“) für den bösen Wolf dienen, kann das Igelpaar den 50 %-Vorsprung des Hasen im zweiten Wahlgang übertreffen, wenn nur einer unentschieden wählt und alle 45 Stimmen, die auf den 1. Igel entfielen, im 2. Wahlgang für den 2. Igel abgegeben werden.

Dann geht der 2. Igel mit der niedrigsten Stimmenzahl (5%) aus der Wahl als Gewinner der absoluten Mehrheit hervor. So ähnlich lief gestern die Landtagswahl in Thüringen ab.

Liebe Kinder, wer war der arme Hase, wer war der böse Wolf? Und wer war der Strohmann beim Huckepack? Wer sind die Steigbügelhalter für den bösen Wolf gewesen? Morgen werdet ihr es bestimmt wissen, nun schlaft mal schön.“

Der Hase- und Igel-Wettlauf ist gewöhnlich nicht nur intuitiv zu erfassen und empirisch zu messen, sondern beispielsweise auch mittels des Hase- und Igel-Algorithmus mathematisch genauer zu berechnen.

2 Kommentare zu „Huckepack, Hase und Igel

  1. Wie soll man denn das Problem lösen? Da kann doch kein Kind mehr schlafen! Das führt jede Relativität an absurdum. 🤯😳😤

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