Seven sisters – Die letzen Desperados von J. M. Holland

Neuerscheinung:

Jens Müller (J.M. Holland): Seven sisters – Die letzten Desperados

Eine herrliche Western-Parodie für Bühne, Film und TV

Schausplatz ist Dead Gulch, „ein gottverlassener Ort“ im Westen.

Da ist zum Beispiel Abigail. Sie ist „tief religiös“, wird dann aber die Geliebte der Brüder Jack („Black Jack“) und Frank McKenzy und tritt der Seven-Sister-Bande bei. Sie hat ja spontan den grabschenden Bürgermeister umlegen müssen.

Die Chefin der Frauenbande ist Mabel, im 1. Akt Bordellchefin. Also ein wirklich bunter Haufen. Im 2. Akt will der Bandit Frank ein besserer Mensch und geradezu ein guter Amerikaner werden. „Was ein echter Bandit ist, der steht jetzt auf der Seite des Gesetzes.“ Raub und Diebstahl „ist nur was für Mädchen“, eben für die Frauenbande (Seven Sisters). Der Scheriff will natürlich diese Frauenbande auslöschen, Frank soll helfen. Im 3. Akt wird ein Bandenmitglied regelrecht vom Strick geschossen.

Henker und Totengräber, sogar Pseudo-Indianer und Soldaten spielen wichtige Nebenrollen. Mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden. Man muss es lesen. Wer sich mit Wild-Westfilmen gut auskennt, wie sie mit Reitern in der herrlichen Landschaft beginnen und enden, egal wer umgelegt wurde, der weiß auch, wer ein Desperado war und muss feststellen, dass hier sieben weibliche Desperados durch Schluchten und Prärien reiten. Das ist je nach wechselnder Perspektive höchst ungerecht und tragisch für Männer des Westens, die nicht immer wissen, ob ihnen das Geld oder die Frau mehr zusagt, insgesamt aber eine für beide Geschlechter komische Geschichte, eine gelungene Western-Parodie über die Geschichte von den Ursprüngen des Films und Stimmfilms bis in die Gegenwart (Mark S. Huf 17.7. 2019)

J. M. Holland Geboren 1958 in Osterode/Harz. Bürgerlicher Name: Jens Müller. Studium der Regie in Graz. Arbeitet als Regisseur, Schauspiellehrer, Dramaturg und Autor. Zahlreiche Stückbearbeitungen und Dramatisierungen. Als Leiter von Jugendtheaterensembles an Stadt- und Landestheatern eigene Stücke: „Die Glut“ Ökothriller, Uraufführung 1994, Parkhaus Treptow, Berlin), „Die Träume der Schwestern Bronté“ und „Ein Fest für Easy“ (UA 2000 am Mecklenburgischen Landestheater Neustrelitz).

J.M. Holland veröffentlichte viele Erzählungen, u.a. in der Thrilleranthologie: „Das Geheimnis des Überseekoffers“. Er bedient schon viele Jahre ein breites literarisches Spektrum und stellt mit: „Der stille Sturm“ auch einen sehr persönlichen Lyrikband vor: Zeitgenössische schwarze Romantik. Satirische Verse, die heutige Zeitphänomene aufs Korn nehmen; Gedichte über die Vergänglichkeit, über Leidenschaft und die Liebe – und immer wieder das Meer als der Spiegel aufgewühlter Gefühle. „Der stille Sturm“ entfesselt sich in den Tiefen der Seele – und öffnet den Blick auf eine aus den Fugen geratene Welt:

Erhältlich in allen Buchhandlungen

Eine herrliche Western-Parodie für Bühne, Film und TV.

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